Finnova stellt Aktionariat und VR auf breitere Basis

Charlie Matter
Finnova-CEO Charlie Matter. (Foto: Finnova)

Finnova-CEO Charlie Matter. (Foto: Finnova)

Lenzburg – Mit einer Mehrheitsbeteiligung des deutschen IT-Beratungs- und Systemintegrationsunternehmens msg systems ag (msg) und einer Beteiligung von Swisscom (Schweiz) AG (Swisscom) sind nun beide strategischen Partner von Finnova neben den Kundenbanken und dem Management im Aktionariat und dem Verwaltungsrat vertreten. Alle Eigentümer tragen die Mission des Unternehmens mit, gestützt auf ein breites und offenes Partnernetzwerk, ihren Kunden erstklassige Bankensoftware zu bieten.

An der finnova AG Bankware sind nun insgesamt neun Unternehmen und das Management beteiligt: msg systems AG mit 51,4% (bisher 46,0%), Swisscom (Schweiz) AG mit 9,0% (0,0%), sieben Kundenbanken mit zusammen 22,8% (37,2%) und das Management mit zusammen 16,8% (16,8%). Das Aktienkapital bleibt insgesamt unverändert. Von den Kundenbanken haben die Schaffhauser Kantonalbank und die Schwyzer Kantonalbank ihre Beteiligungen von 10,6% respektive 14,0% auf je 5,1% reduziert, während die Beteiligung der übrigen Banken unverändert geblieben ist.

Charlie Matter, CEO von Finnova, sagt: „Finnova profitiert von der Technologie-Kompetenz der Spezialisten von msg und den verfügbaren Entwicklungskapazitäten. Swisscom betreibt für über 70 Kundenbanken unsere Software. Wir arbeiten gemeinsam an strategischen Projekten wie dem Verarbeitungscenter und an Produktinnovationen. Im Frontbereich konnten wir bereits erste Innovationen für die Banken lancieren. Die stärkere Involvierung unserer strategischen Partner reflektiert die intensive Zusammenarbeit, ändert aber nichts an unserer offenen Partnerstrategie. Unsere Kunden profitieren von einem offenen Partner-Ökosystem.“

Hans Zehetmaier neuer VR-Präsident
An der gestrigen GV wurden Marcel Walker (Swisscom) und Hanspeter Rhyner (Glarner Kantonalbank) als neue Mitglieder des Verwaltungsrates gewählt. Jörg Steinemann (bisheriger Präsident des Verwaltungsrates) tritt nach 14-jähriger Zugehörigkeit aus dem Verwaltungsrat zurück. Unverändert im Verwaltungsrat bleiben Dr. Stephan Frohnhoff (msg), Walter Knabenhans (unabhängig), Charlie Matter (Finnova) und Hans Zehetmaier (msg). Zehetmaier wurde zum neuen Präsidenten des Verwaltungsrates ernannt.

msg ist bereits seit 2006 an Finnova beteiligt. „Die strategische Zusammenarbeit zwischen msg und Finnova hat sich über die Jahre hinweg intensiviert und bewährt. Mit der neuen Mehrheitsbeteiligung können wir Finnova als Tochtergesellschaft in der msg-Gruppe konsolidieren und unser Lösungsangebot im Bankenmarkt deutlich erweitern. Die strategische Ausrichtung der Finnova werden wir beibehalten.“, so Hans Zehetmaier, Gründer und Vorstandsvorsitzender der msg.

Enge Zusammenarbeit mit Swisscom
Swisscom und Finnova haben in den vergangenen Jahren eine strategische Zusammenarbeit aufgebaut. Swisscom betreibt für über 70 Kundenbanken die Finnova Banking Software. Beide Firmen verbinden zudem zukunftsweisende Projekte wie die Entwicklung eines digitalen, Multi-Channel-Arbeitsplatzes für Bankkundenberater oder die Entwicklung einer Bankverarbeitungsplattform, die es Banken ermöglicht, Back-Office-Prozesse deutlich effizienter abzuwickeln. Die Zürcher Kantonalbank wird den Zahlungsverkehr zum Beispiel über diese Plattform verarbeiten. Marcel Walker, Leiter des Geschäftsbereichs Banking bei Swisscom, sagt: „Die Beteiligung von Swisscom an Finnova reflektiert und formalisiert die ohnehin enge Zusammenarbeit zum Nutzen unserer Kunden: Industrialisierung von Back- und Middle-Office Prozessen ist für Banken gerade angesichts des Margendrucks ein grosses Thema. Swisscom und Finnova bieten moderne und äusserst effiziente Lösungen, um diesen Herausforderungen zu begegnen“. (Finnova/mc)

Über Finnova
Finnova ist ein führender Anbieter von Bankensoftware auf dem Finanzplatz Schweiz. Wir unterstützen Banken und Outsourcing-Provider mit effizienten, innovativen und regulatorisch konformen IT-Lösungen, um gerade in herausfordernden Zeiten Wachstum im Banking zu realisieren: «Smarter Banking» mit Finnova – dafür stehen wir. Deshalb vertrauen bereits über 100 Banken auf uns. Finnova wurde 1974 gegründet und beschäftigt heute rund 350 Mitarbeitende am Hauptsitz in Lenzburg und an den Standorten Chur, Seewen, Lausanne und Singapur. Ihre Standardlösung Finnova Banking Software steht zurzeit bei rund 80 Universal- und 20 Privatbanken im Einsatz. Diese profitieren von der hohen Funktionalitätsbreite und -tiefe bei den im Branchenvergleich niedrigsten Total Cost of Ownership (TCO). Die ausgeprägte Skalier- und Parametrierbarkeit von Finnova ermöglicht die effiziente Umsetzung von bankstrategischen Anforderungen sowie die kosten- und die zeitgerechte Implementierung.

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