Finnova übernimmt Contovista von Visceca

Hendrik Lang
Hendrik Lang, CEO Finnova (Bild: Finnova)

Lenzburg – Die Lenzburger Bankensoftware-Herstellerin Finnova AG übernimmt rückwirkend per 1. Januar 2022 das Schweizer Fintech-Unternehmen Contovista mit Sitz in Schlieren/ZH. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit Jahren erfolgreich zusammen. Finnova hat sich mit der heutigen Eigentümerin Viseca auf eine Übernahme von 100 % der Contovista-Aktien geeinigt; über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Die Firma Contovista wurde 2013 gegründet und hat sich aus einer «First Mover»-Position zum Spitzenreiter für datenbasiertes Banking in der Schweiz entwickelt. Ihre White-Label-Software sowie ihre Data- & Analytics-Lösungen lassen sich reibungslos in bestehende Banksysteme integrieren. So nutzen mittlerweile mehr als fünf Millionen Kundinnen und Kunden die Contovista-Lösung über ihre Partnerbanken.

Team mit 50 Datenexpertinnen und Datenexperten
Für Finnova und ihre Kundschaft stellt Data-Driven Banking neben Banking Automation und Digitalisierung & Ecosystem ein strategischer Bereich dar. Mit dem Finnova Analytical Framework bietet Finnova bereits heute ein stark wachsendes Lösungsangebot im Datenbereich – samt einem erfahrenen Team von Datenexpertinnen und -experten. Durch den Zusammenschluss mit Contovista entsteht ein Bereich mit ca. 50 Datenexpertinnen und -experten und entsprechend breit gefächertem Know-how zu den verschiedenen Facetten des Data-Driven Bankings. Aufbauend auf dem bestehendem Lösungsportfolio und der umfassenden Expertise in Data Analytics und Banking bietet Finnova den Banken eine einzigartige Unterstützung bei der Umsetzung datengetriebener Geschäftsmodelle; parallel dazu kann sie ihre eingeschlagene Wachstumsstrategie beschleunigt fortsetzen. Weitere Lösungen wie das Finnova Data Warehouse oder die Bankensteuerungslösung Finnova Control vervollständigen die verschiedenen datengetriebenen Angebote von Finnova.

Fünfter Finnova-Standort
Neben Lenzburg, Seewen, Chur und Nyon wird Schlieren der fünfte Finnova-Standort. Finnova hat den New-Work-Ansatz bereits umgesetzt und ermöglicht ihren Mitarbeitenden ein flexibles Arbeiten von jedem Standort aus. Die Contovista-Mitarbeitenden werden übernommen und mit dem Finnova-Team «Finnova Analytical Framework» in einen neuen Bereich zusammengeführt. Dessen Leitung berichtet direkt an den CEO Hendrik Lang.

Hendrik Lang, CEO Finnova, äussert sich wie folgt: «Wir freuen uns ausserordentlich über den Zugewinn der Contovista-Mitarbeitenden. Sie erlauben es uns dank ihrem Know-how, unseren Bereich «Data-Driven Banking» weiter auszubauen. Durch den Zusammenschluss verfügen wir über 50 Mitarbeitende, die innovative Data-Analytics-Lösungen für unsere Kundschaft entwickeln. Das Finnova-Kernbankensystem ist nicht Voraussetzung für den Betrieb des Finnova Analytical Framework oder der Contovista-Lösungen. Somit hat der Zusammenschluss keine negativen Auswirkungen auf Bestandskunden von Contovista.»

«Der Verkauf der Contovista AG bildet Bestandteil unserer konsequent umgesetzten Fokussierung auf die Herausgabe von Bezahlkarten», sagt Max Schönholzer, CEO von Viseca. «Finnova ist dank ihrer Strategie, ihrer Kultur und ihrem Know-how die ideale neue Eigentümerin der Contovista und damit Garant für den weiteren Geschäftserfolg – dies auch im Interesse ihrer Kundinnen und Mitarbeitenden. Contovista ist in guten Händen.» (Finnova/mc)

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