Kudelski leidet an Umbaukosten und schreibt rote Zahlen

André Kudelski
Kudelski-Konzernchef André Kudelski. (Foto: Kudelski)

Cheseaux-sur-Lausanne – Das Technologieunternehmen Kudelski hat im vergangenen Geschäftsjahr 2018 weniger Umsatz erzielt und ist wegen des Konzernumbaus in die roten Zahlen gerutscht. Für das laufende Jahr erwartet das Unternehmen leicht höhere Erlöse.

Konkret setzte Kudelski im Gesamtjahr 2018 mit 919,7 Millionen Dollar 9,1 Prozent weniger um als im Vorjahr. Das operative Ergebnis ohne die Berücksichtigung der Umbaukosten (EBIT adj.) kam bei 32,9 Millionen Dollar zu liegen. Inklusive Umbaukosten fiel operativ ein Minus von 7,3 Millionen Dollar an. Und unter dem Strich ergab sich ein Verlust von 20 Millionen Dollar, nachdem Kudelski im Vorjahr noch knapp schwarze Zahlen ausweisen konnte.

Damit haben die Westschweizer die Erwartungen der Finanzgemeinde verfehlt. Diese rechnete laut dem AWP-Konsens mit einem Umsatz von 999 Millionen Dollar. Beim bereinigten EBIT waren die Experten von 38,6 Millionen ausgegangen.

Stabilisierung im kriselnden Pay-TV-Geschäft?
Mit Blick nach vorne sei man aber zuversichtlich, wie Kudelski am Mittwoch mitteilte. Für 2019 wird eine Stabilisierung des kriselnden Pay-TV-Geschäfts erwartet. Zudem will das Unternehmen weiterhin in neue Geschäftsfelder wie den „Internet-der-Dinge“-Bereich (IoT) investieren. Aus diesen neuen Sparten wird aber erst ab 2020 mit einem Gewinnbeitrag gerechnet. (awp/mc/pg)

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