Logitech mit starkem dritten Quartal
Lausanne – Der Computerzubehörhersteller Logitech hat im wichtigen Weihnachtsquartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn erneut stark abgeschnitten. Und auch der Ausblick ist positiv.
Der Umsatz im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2025/26 stieg um 6 Prozent auf 1,42 Milliarden US-Dollar, wie Logitech am späten Dienstagabend mitteilte. Zu konstanten Währungen wäre der Umsatz um 4 Prozent gestiegen. Die bereinigte Bruttomarge (Non-GAAP) verbesserte sich um 30 Basispunkte auf 43,5 Prozent.
Der um die Kosten im Zusammenhang mit Übernahmen und Restrukturierungen bereinigte operative Gewinn (EBIT, Non-GAAP) legte ebenfalls zu und zwar um kräftige 17 Prozent auf 312,4 Millionen Dollar. Der entsprechende Reingewinn (non-GAAP) legte mit 287,0 Millionen ebenfalls deutlich zu und zwar um fast 19 Prozent. Der ausgewiesene Gewinn lag mit 251,0 Millionen um gut einen Viertel über dem Vorjahr.
Mit den Zahlen hat Logitech die Erwartungen der Analysten auf allen Ebenen teils klar übertroffen.
Kategorien und Regionen zeigen gute Entwicklung
«Wir haben ein weiteres Quartal mit exzellenter finanzieller Entwicklung erreicht», liess sich CEO Hanneke Faber in der Mitteilung zitieren. Das Wachstum sei über alle Produktkategorien und Regionen breit abgestützt gewesen. Und CFO Matteo Anversa ergänzte: «Das war eine starke Entwicklung in unserem grössten Quartal – und das trotz des anhaltend unsicheren Umfelds.»
So habe sich die Region Americas wieder positiv entwickelt, angeführt von einer Rückkehr der USA zu Wachstum. Und dank einer sehr starken Performance in China sei die Region Asia Pacific zu konstanten Wechselkursen um 15 Prozent gewachsen.
In den verschiedenen Produktkategorien entwickelte sich der Absatz überwiegend positiv. So stiegen die Verkäufe von Gamingzubehör um 3 Prozent. Bei den Tastaturen und Combos ging es um 8 Prozent nach oben. Auch bei Pointing Devices (+11%) und Video Collaboration (+10%) ging es nach oben, Tablet-Zubehör legte gar um 21 Prozent zu. Einzig PC-Webcams (-3%) und Anderes Zubehör (-22%) waren weniger gefragt, Headsets zeigten sich unverändert.
Zudem habe Logitech die angepeilte Produktionsverlagerung von China in die USA wie geplant erreicht. Der Anteil der US-Produkte, die noch Anfang April zu 40 Prozent aus China kamen, sei auf unter 10 Prozent gesunken.
Auch der Ausblick lässt auf weiteres Wachstum schliessen. So peilt Logitech für das vierte Quartal ein Umsatzplus in US-Dollar von 6 bis 8 Prozent und einen Non-GAAP EBIT im Bereich von 155 bis 165 Millionen Dollar an. Im Gesamtjahr 2025/26 soll der Umsatz damit um rund 6 Prozent auf insgesamt 4,825 bis 4,845 Milliarden und der Non-GAAP-EBIT auf 900 bis 910 Millionen Dollar steigen. (awp/mc/pg)