Nokia erwartet weitere Einbussen im Smartphone-Markt

Stephen Elop

Nokia-CEO Stephen Elop.

London – Der weltgrösste Mobiltelefon-Hersteller Nokia rechnet mit weiteren Einbussen im Smartphone-Markt, bevor der radikale Strategiewechsel des finnischen Konzerns sich auszahlt. Das Gremium habe deutlich darüber gesprochen, dass in der Zwischenzeit mit einem geringeren Marktanteil zu rechnen sei, sagte Aufsichtsratschef Jorma Ollila der «Financial Times» vom  Dienstag.

Danach könne der Konzern auf dem neuen Konzept aufbauen. Nokia-Chef Stephen Elop hatte im Februar eine Zusammenarbeit mit dem US-Softwareunternehmen Microsoft angekündigt. Gemeinsam wollen sie Mobiltelefone auf Basis des Betriebssystems Windows Phone 7 bauen. Obwohl Nokias Betriebssystem Symbian damit auslaufen wird, plane das Unternehmen in den kommenden zwei Jahren den Verkauf von noch 150 Millionen Symbian-Handys. Ollila, Elop und die Nokia-Führungsriege bezeichneten den Übergang von Symbian auf Windows Phone als eine der grössten Herausforderungen der neuen Strategie. «Der einfachere Weg ist, mit Windows Phone ganz neu anzufangen. Der schwierigere Weg ist, mit Symbian weiterzuarbeiten», sagte Jo Harlow, die die Smartphone-Sparte von Nokia leitet. Nokia will das Microsoft-Geschäft bis Ende des Monats abschliessen. (awp/mc/ps)

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