SAS: Social Media muss in Kundenwertanalyse einziehen

Jim Goodnight

SAS-CEO Jim Goodnight.

Zürich – Mit der wachsenden Bedeutung der sozialen Medien für das Kundenmanagement müssen Unternehmen ihre Kriterien für die Messung des Kundenwerts auf den Prüfstand stellen. Damit kann auch eine Überarbeitung der Kundenbindungsstrategien erforderlich werden. Zu dieser Erkenntnis kommt das Marktforschungsunternehmen Economist Intelligence Unit in seiner Studie «Re-envisioning Customer Value», die von SAS, einem der weltgrössten Softwarehersteller, gefördert wurde.

Herkömmliche Messkriterien, die lediglich berücksichtigen, ob, was und wann ein Kunde gekauft hat, bilden nur einen Bruchteil seines Verhaltens und seines potenziellen Werts für ein Unternehmen ab. Demgegenüber nehmen Faktoren an Gewicht zu wie die individuelle Vernetzung des Kunden im Web 2.0 und seine Position als Multiplikator, seine Präsenz in Online-Foren und Blogs sowie seine Bereitschaft, das Unternehmen und seine Produkte weiterzuempfehlen. Darüber hinaus sieht die Studie einen dringenden Bedarf an technologischer Unterstützung zur Stärkung der Social-Media-Aktivitäten in Unternehmen.

Position des Kunden als Meinungsmacher gestärkt
Das Wachstum der sozialen Netzwerke hat die Position des Kunden als Meinungsmacher gestärkt. Die Interaktionen im Web 2.0 sind jedoch extrem dynamisch und unstrukturiert. Social-Media-Analytics-Lösungen, wie sie SAS anbietet, lassen relevante Informationen aus Social-Media-Dialogen quasi in Echtzeit in die Marketingprozesse im Unternehmen einfliessen und informieren die passenden Ansprechpartner im Unternehmen darüber. Die Analyseergebnisse finden zudem – auf Basis aussagekräftiger Kennzahlen – Eingang in die Messung von Kundenwertbeiträgen zum Geschäftserfolg. Auf Basis dieser Resultate können Unternehmen ihre Kundensegmentierungen aktualisieren und ihre Kundenbindungsstrategien überarbeiten.

Kundenbindung über gesamtes Unternehmen hinweg stärken
Voraussetzung dafür: Offenheit gegenüber neuen Technologien, die solche Analysen leisten können. SAS Social Media Analytics unterstützt Unternehmen dabei, die Kundenbindung über das gesamte Unternehmen hinweg zu stärken. «SAS Social Media Analytics berücksichtigt den Einfluss von Meinungsmachern im Social Web und eröffnet neue Erkenntnisse für das Kundenmanagement», betont Robert Schumacher, Customer Intelligence Solutions Manager bei SAS Schweiz. «Auf diese Weise können Unternehmen ihre Kundenbindungsstrategien abteilungsübergreifend anpassen und stärken. Wir beobachten, dass immer mehr Unternehmen anfangen, ihre herkömmlichen Kriterien zur Messung des Kundenwertbeitrags infrage zu stellen. Neben Kennzahlen wie Umsatz und Gewinn rücken dann auch Faktoren wie die Rolle des Kunden als ‹Influencer› im Web 2.0 und seine Vernetzung ins Blickfeld.» (SAS/mc/ps)

Über SAS
SAS ist mit 2,43 Milliarden US-Dollar Umsatz einer der grössten Softwarehersteller der Welt. Im Business-Intelligence-Markt ist der unabhängige Anbieter von Business-Analytics-Software führend. Die SAS Lösungen für eine integrierte Unternehmenssteuerung helfen Unternehmen an insgesamt mehr als 50.000 Standorten dabei, aus ihren vielfältigen Geschäftsdaten konkrete Informationen für strategische Entscheidungen zu gewinnen und damit ihre Leistungsfähigkeit zu steigern.
Mit den Softwarelösungen von SAS entwickeln Unternehmen Strategien und setzen diese um, messen den eigenen Erfolg, gestalten ihre Kunden- und Lieferantenbeziehungen profitabel, steuern die gesamte Organisation und erfüllen regulatorische Vorgaben. 96 der Top-100 der Fortune-500-Unternehmen vertrauen auf SAS.
Firmensitz der 1976 gegründeten US-amerikanischen Muttergesellschaft ist Cary, North Carolina. SAS Switzerland beschäftigt derzeit mehr als 45 Mitarbeiter und hat Niederlassungen in Zürich und Genf. Weitere Informationen unter www.sas.com/ch.
In den USA ist SAS die Nummer 1 im Ranking «100 Best Companies to Work For», FORTUNE und Great Place to Work Institute. Mehr unter www.sas.com/awards/workplace_awards.html

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