Steria: Schutz der internen Kommunikationsnetze des EU-Rats

Françoise Enaud

Françoise Enaud, CEO Steria

Zürich – Steria hat einen Rahmenvertrag mit dem Generalsekretariat des Rates der Europäischen Union geschlossen. Ziel ist es, die Kommunikationsnetze sowohl für den internen Informationsaustausch als auch für den Austausch mit den Mitgliedstaaten zu modernisieren und sicherer zu gestalten. Der Rahmenvertrag mit einem Auftragswert von 6 Millionen Euro hat eine Laufzeit von vier Jahren und ist zweimal um jeweils zwölf Monate verlängerbar.

Gemäss den Vertragsbedingungen wird Steria die vorhandene PKI standardisieren sowie zukunftsfähiger, robuster und zuverlässiger gestalten. Damit soll auch die Interoperabilität zwischen den Systemen des Rates und der Mitgliedstaaten verbessert werden. Diese umfangreiche Transformation der Sicherheitsinfrastruktur umfasst auch eine Vereinfachung und Automatisierung aller damit verbundenen Verfahren. Steria bringt sein Know-how in drei Schlüsselbereichen ein. Zunächst wird in der Beratungsphase ein Masterplan für die PKI-Migration definiert. Im zweiten Schritt erfolgt die Einführung von PKI-Ressourcen- und Infrastrukturkomponenten durch Steria in Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen. Open Trust liefert die PKI-Software, Safenet die Infrastrukturkomponenten und Gemalto die Smart Card. Der dritte Bereich umfasst die operative Unterstützung und Wartung.

Sicherer Datenaustauschs in internen und mobilen Netzwerken
„Dieser neue Vertrag bestätigt erneut das fachliche Know-how von Steria auf dem Gebiet des sicheren Datenaustauschs in internen und mobilen Netzwerken. Die Beauftragung ist ein weiteres Beispiel für das Vertrauen der EU-Institutionen in unsere Leistungen nach der erfolgreichen Einführung des Schengener Informationssystems SIS II und festigt unsere führende Position im Bereich der IT-Sicherheit in Europa“, kommentiert François Enaud, CEO der Steria Gruppe. Im Dezember 2013 unterzeichnete Steria eine Partnerschaft mit Unisys zur Modernisierung des Kommunikationsnetzwerks der Generaldirektion Steuern und Zollunion der EU-Kommission. (Steria/mc/hfu)

Über Steria: 
Steria bietet Business-Services auf Basis modernster Informationstechnologien und verbindet die tiefgehende Kenntnis der Geschäftsprozesse seiner Kunden mit einer umfassenden Expertise in IT und Business Process Outsourcing. So gelingt es dem Unternehmen, den Herausforderungen seiner Kunden mit innovativen Lösungen zu begegnen. Durch seinen kooperativen Beratungsstil arbeitet Steria eng und partnerschaftlich mit seinen Kunden zusammen, begleitet sie bei ihren Transformationsprozessen und stellt so sicher, dass sie sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. 20‘000 Steria Mitarbeiter in 16 Ländern stehen hinter den Systemen, Services und Prozessen, die Tag für Tag die Welt in Gang halten, und berühren dabei das Leben von Millionen Menschen weltweit. 1969 gegründet, unterhält Steria heute Standorte in Europa, Indien, Nordafrika und Südostasien. Der Umsatz des Unternehmens betrug im Jahr 2013 1,75 Milliarden Euro. Mehr als 20 Prozent* des Kapitals ist im Besitz der Steria-Mitarbeiter. Die Gruppe, mit Hauptsitz in Paris, ist an der Euronext, Paris gelistet. *Inkl. „SET Trust“ und „XEBT Trust“ (4,15% des Kapitals).

Über Steria Schweiz AG: 
Die Steria Schweiz AG vereinigt Expertise in den Bereichen Consulting, Systemintegration sowie IT-Outsourcing und konzentriert sich auf die Wirtschaftssektoren Öffentliche Verwaltung, Finanzwirtschaft und Industrie. Das Unternehmen ist in der Schweiz mit 160 Mitarbeitern vertreten.

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