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Symbolbild iPad

Zürich – Immer mehr Nutzer surfen auf ihren mobilen Geräten statt auf dem Desktop-Computer. Da haben selbst Branchengrössen ihre liebe Mühe, der rasanten Entwicklung mit entsprechenden mobilen Werbekonzepten zu folgen. Doch der Aufwand lohnt sich.

Mit der Onlinewerbung scheint derzeit ein Paradigmenwechsel in der Werbebranche Einzug zu halten. «Nicht mehr der Berater, sondern der Nutzer sagt uns, welche Werbekampagnen funktionieren und welche nicht», sagt Thomas Hanan, CEO der Online-Marketing-Agentur Webrepublic. «Data-Driven-Innovation» nennt er das Motto, nach dem seine Mitarbeiter leben. Es bedeutet im Grunde nichts anderes, als die Messbarkeit von Onlinewerbung auszunutzen und daraus neue Werbekonzepte zu erstellen, anstatt Konzepte nach dem Lehrbuch umzusetzen.

«Oh-Shit-Moment»
«Man sollte immer einen Ansatz fahren, bei dem neben dem Bewährten auch unkonventionelle Wege getestet werden», rät der ehemalige Google-Mitarbeiter Hanan. Der Grund dafür leuchtet ein, zum Beispiel hinsichtlich des rasanten Wachstums beim mobilen Internet: Dort haben sich die Nutzer rasch an die Bedienungsfreundlichkeit der Geräte gewöhnt. Sie erwarten von den Unternehmen, dass sie mit ihren Webangeboten auf dem neusten Stand sind – auch im mobilen Web. Werde der Graben zwischen der Erwartung des Kunden und dem Angebot des Unternehmens zu gross, erlebe dieses sehr bald einmal den sogenannten «Oh-Shit-Moment», so Hanan. (Netzwoche/mc/hfu)

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