Technologiestrategien liegen nicht ausschliesslich in der Verantwortlichkeit der IT-Abteilungen

John Michelsen

John Michelsen, Chief Technology Officer bei CA Technologies.

Zürich-Kloten – Eine neue Studie von CA Technologies bestätigt, was in der Branche bereits vermutet wurde: Die Investitionen in Technologien kommen zunehmend aus anderen Abteilungen als der IT-Abteilung – Tendenz steigend. Die Software-gestützte Unternehmenstransformation wird zur Norm und Unternehmen nutzen neue Anwendungen, um sich mit ihren Kunden und Mitarbeitern zu vernetzen; es wird erwartet, dass sich dieser Trend in den kommenden Jahren fortsetzt und sogar beschleunigt.

Laut der Studie „TechInsights Report: The Changing Role of IT and What to Do About It” gibt es einen Wandel: Technologie wird weniger als zentral gemanagte IT-Verantwortlichkeit gesehen, sondern als unternehmensweiter Business Enabler. Dies krempelt die Unternehmen um und definiert die Art und Weise, wie Technologie erworben, implementiert und genutzt wird, neu. Die Konsequenzen für die IT-Führungskräfte sind enorm, denn sie müssen nun führende Berater werden, die die IT-Investitionen des Unternehmens nicht nur managen, sondern auch beeinflussen und steuern.

John Michelsen, Chief Technology Officer bei CA Technologies, kommentiert die Studie: „Software und Technologie unterbrechen Geschäftsmodelle, entwickeln neue Geschäfte von Grund auf und transformieren sogar ganze Branchen. Kunden fordern neue Anwendungen und Erfahrungen; gleichzeitig benötigen Mitarbeiter neue Werkzeuge, um erfolgreich und produktiv zu arbeiten. Aus diesem Grund gibt es einen seismischen Wandel in der Art und Weise, wie Technologie im Unternehmen angesehen, gekauft, genutzt und eingesetzt wird. IT-Abteilungen müssen sich von Single-Source Providern hin zu Business Consultants, Brokern und Beratern entwickeln; andernfalls riskieren sie, in einer Software- und Technologiegetriebenen Wirtschaft marginalisiert zu werden.“

Trend wird in den kommenden Jahren anhalten
Über ein Drittel (35 Prozent) der IT-Investitionen werden aktuell ausserhalb der IT-Abteilung ausgegeben, so die Aussage der 1.300 IT-Führungskräfte aus 21 Ländern, die für die Studie befragt wurden. Die Teilnehmer erwarten, dass dieser Trend innerhalb der nächsten drei Jahre weitergeführt wird und 44 Prozent der IT-Ausgaben aus anderen Bereichen stammen werden.

Laut der Studie stehen Aktivitäten wie das Vorantreiben neuer Geschäftsinitiativen (14 Prozent) oder die Entwicklung neuer, innovativer Produkte und Services (11 Prozent) in den meisten IT-Abteilungen auf der Prioritätenliste nicht mehr ganz oben. Stattdessen rücken traditionelle IT-Aufgaben nach oben; dazu zählen die Wartung von Infrastruktur und Anwendungen (41 Prozent) sowie die zeitnahe Lösung von Problemen (35 Prozent).

Technologie-Potenzial wird nicht ausgeschöpft
IT-Führungskräfte tun zudem nicht genug, um das volle Potenzial von Technologie auszuschöpfen und den Einfluss der IT auf das Unternehmen zu messen sowie die einzelnen Abteilungen dabei zu unterstützen, den Mehrwert von IT zu verstehen. Wenige teilen regelmässig Key Performance Metrics (31 Prozent), evaluieren den Einfluss von Investitionswechseln (27 Prozent) oder ob die IT die KPIs erfüllt (37 Prozent).

Der Einfluss einzelner Unternehmenszweige auf das IT-Budget hat die historische Mischung umgedreht: bisher wurden fast 80 Prozent der IT-Budgets für die Instandhaltung von Aktivitäten eingeplant; heutzutage haben sich die Unternehmensausgaben für IT über alle Funktionen und Bereiche hinweg weg von Wartungsaktivitäten hin zu einer Konzentration auf die Entwicklung und den Einsatz neuer Services gewandelt. Die Befragten bestätigen heute eine fast gleichmässige Aufteilung; sie erwarten, dass diese Ausgeglichenheit sich in drei Jahren zum Vorteil für Innovationen (59 Prozent) auswirken wird, da die Kaufkraft ausserhalb der IT-Abteilungen noch steigen wird. (CA Technologies/mc)

Zur Methode der Studie
Die Studie wurde von Vanson Bourne im Auftrag von CA Technologies durchgeführt. Von Mai bis Juli 2013 wurden 1.300 IT-Führungskräfte aus 21 Ländern befragt; die Befragten kamen aus den Bereichen Financial Services, Gesundheitswesen, Produktion, dem Öffentlichen Sektor und Telekommunikation. Sie hatten Positionen wie IT-Führungskraft, – Management, -Projektführung oder –Unternehmensarchitekt in Unternehmen mit Umsätzen von über 100 Millionen US-Dollar inne. Weitere Informationen zur Studie sowie ein Whitepaper zum Download gibt es online.

Über CA Technologies
CA Technologies (NASDAQ: CA) bietet IT-Management-Lösungen, die Kunden dabei helfen, ihre komplexen IT-Umgebungen zu verwalten und zu sichern und agile Business Services zu liefern. Unternehmen wählen die Software und SaaS-Lösungen von CA Technologies, um Innovation zu beschleunigen, die Infrastruktur zu transformieren und um Daten und Identitäten zu sichern – und das sowohl im Rechenzentrum als auch in der Cloud.

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