TWINT und RaiseNow digitalisieren den Spendenmarkt

TWINT und RaiseNow digitalisieren den Spendenmarkt
Markus Kilb, CEO von TWINT

Zürich – Bei vielen Spendenorganisationen können die Beiträge zukünftig «getwintet» werden. Vorbei ist die umständliche Abwicklung über den Einzahlungsschein. Für die Spender wird dadurch etwas Gutes zu tun noch viel einfacher.

Heute stellten TWINT und RaiseNow auf der «Inspire» – dem Zürcher Fundraising-Event – die neue digitale Form des Spendens vor. Zusammen mit der Caritas Schweiz präsentieren die beiden Unternehmen eine erfolgreich umgesetzte Sammel-aktion. Spenderinnen und Spender der Caritas Schweiz erhielten per Post einen Spendenbrief, in dem zum ersten Mal auch der TWINT QR-Code integriert war. Diesen konnten sie ganz einfach mit ihrer TWINT-App scannen, einen von 3 vorgegebenen oder einen Wunschbetrag eingeben und mussten dann nur noch die Spende bestätigen. Der Erfolg dieser Aktion gibt den Partnern Recht. TWINT-Spenderinnen und -Spender sind in der Tendenz grosszügiger, als diejenigen, die über die herkömmlichen Kanäle spenden.

«Für uns als eine der grössten Spendenorganisationen der Schweiz war klar, dass wir TWINT als Zahlungsmittel integrieren wollen. Dadurch wird es für die Spenderinnen und Spender noch einfacher, Ihre Spende abzugeben», erklärt Christoph Keiser, Verantwortlicher Online-Fundraising bei Caritas Schweiz.

Mit TWINT QR-Code spenden – inkl. Spendenbestätigung
Eine Spendenquittung erhalten die TWINT- Nutzerinnen und -Nutzer auf Wunsch auch. Diesbezüglic. kann der TWINT QR-Code von den Spendenorganisationen personalisiert oder unpersonalisiert versandt werden. Je nachdem müssen die Nutzerinnen und Nutzer dann ihren Namen und ihre Adresse noch selber eingeben, wie z. B. beim Abscannen des QR-Codes an einem unpersonalisierten Plakat am Bahnhof oder diese sind nach dem Scannen des QR-Codes bereits vollständig im Vorgang hinterlegt, wie es beim personalisierten Caritas-Spenden-Mailing per Brief der Fall war.

«Zusammen mit TWINT revolutionieren wir den Spendenmarkt in der Schweiz. Werden heute erst wenige Spenden über das Smartphone abgewickelt, erwarten wir durch die Zusammenar-beit eine deutliche Zunahme dieser Art zu Spenden», sagt Marco Zaugg, Gründer und CEO von RaiseNow.

In der Schweiz werden jährlich 1,6 Milliarden Franken gespendet. Davon stammen 800 Millionen Franken von privaten Spenderinnen und Spendern. Rund 3 Prozent der Beträge werden laut heutigem Stand über digitale Kanäle gespendet.

«Wer heute spenden will, benötigt dafür nur noch sein Smartphone mit TWINT – dem digitalen Bargeld der Schweiz darauf. Damit können die Menschen quasi en passant den QR-Code auf einem Plakat, Flyer oder einem Spendenbrief abscannen und ihren persönlichen Beitrag leisten, um Not in der Schweiz oder in der ganzen Welt zu lindern», freut sich Markus Kilb, CEO von TWINT.

Demnächst können Spendenorganisationen (Ende 2019) auch direkt über den Spotlight von TWINT ihre Spendenaufrufe kommunizieren. Die Nutzerinnen und Nutzer können dann sogar ohne zuvor einen QR- Code zu scannen den Spendenvorgang direkt von der TWINT-App heraus starten. (TWINT/mc)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.