Bernanke: US-Arbeitsmarkt immer noch schwach

Ben Bernanke

Fed-Chef Ben Bernanke.

Washington – Die Lage am US-Arbeitsmarkt ist aus Sicht der amerikanischen Notenbank Fed immer noch unbefriedigend. Der Arbeitsmarkt sei weit von einer robusten Verfassung entfernt, sagte Fed-Chef Ben Bernanke vor einem Ausschuss des US-Senats. Beunruhigend sei vor allem das ungewöhnlich hohe Niveau der Langzeitarbeitslosigkeit. Die hohe Arbeitslosigkeit ist einer der Hauptgründe für die hoch-expansive Geldpolitik der Federal Reserve.

Jüngste positive Signale vom Arbeitsmarkt relativierte Bernanke. Der Rückgang der Arbeitslosenquote im Januar auf 8,3 Prozent unterzeichne die Schwäche des Jobmarkts, sagte der Fed-Chef. Es sei wichtig, auch andere Faktoren im Auge zu behalten. Die Arbeitslosenquote liegt mit derzeit über acht Prozent deutlich über dem Zielbereich von unter sechs Prozent, den die Fed mit ihrem Mandat einer «maximalen Beschäftigung» für vereinbar hält. (awp/mc/pg)

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