Devisen: Dollar zieht weiter an – Jahreshoch zum Franken
Zürich – Der US-Dollar hat in der Nacht weiter hinzugewonnen und ist gegenüber dem Franken auf den höchsten Stand in diesem Jahr geklettert. Die Experten der Commerzbank führen die aktuelle Stärke auf eine Mischung von verschiedenen Faktoren zurück, wie etwa eine Entkoppelung des Greenback vom Ölpreis und auch die jüngste Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed Mitte dieser Woche.
Der US-Dollar kostet aktuell 0,8086 Franken – etwa einen Rappen mehr als am Donnerstag um diese Zeit. Bei 0,8093 hatte die US-Währung am Morgen ein Jahreshoch erreicht. Auch zum Euro hat der Dollar hinzugewonnen. Das Euro/Dollar-Paar steht am frühen Morgen bei 1,1424 nach 1,1459 am Vorabend.
Wie die Helaba schreibt, hat die FOMC-Sitzung mit dem neuen Fed-Chef Kevin Warsh am Mittwoch die Zinserhöhungserwartungen in den USA etwas forciert, mit der Folge, dass der Renditevorteil gegenüber der Eurozone grösser geworden ist. Dies stelle für den Euro gegenüber dem US-Dollar eine Belastung dar.
Derweil hat der Franken auch zum Euro etwas nachgegeben. Das Euro/Franken-Paar steht aktuell bei 0,9238 nachdem es am Donnerstagmorgen nur knapp über der 92 Rappen-Marke gestanden hatte. Mit ihren begleitenden Kommentaren zu einer bei Bedarf erhöhten Bereitschaft zu Devisenmarktinterventionen hat die SNB am Vortag den Franken etwas abwerten lassen. (awp/mc/pg)