Devisen: Eurokurs unter Druck

Eurokurs
(Bild: © Niffylux - www.niffylux.com)

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Frankfurt – Der Eurokurs ist am Freitag deutlich unter 1,13 US-Dollar gesunken. Am Nachmittag erreichte die europäische Gemeinschaftswährung ihr Tagestief von 1,1246 Dollar. Zuletzt wurde sie mit 1,1251 Dollar gehandelt und damit weiter unter dem Niveau vom Vortag.

Auch gegenüber dem Schweizer Franken musste der Euro am Nachmittag leichte Verluste hinnehmen. Der Euro/Franken-Kurs fiel um einen zehntel Rappen und beträgt am späten Nachmittag 1,0990 CHF. Zum Franken unverändert steht der US-Dollar. Er geht am Nachmittag bei 0,9766 CHF um.

Am Vormittag habe eine überraschende Eintrübung der Unternehmensstimmung in der Eurozone den Eurokurs belastet, hiess es aus dem Handel. Die Daten signalisieren nach Einschätzung von Chris Williamson, Chefvolkswirt beim Analysehaus Markit, nur ein „schleppendes Wirtschaftswachstum“. Frankreich bleibe die „Hauptwachstumsbremse“ für die Eurozone.

Euro nach Draghi-Rede nur kurz bewegt
Die Pressekonferenz von EZB-Präsident Mario Draghi am Vortag hatte dem Devisenmarkt keine neue Richtung gegeben. Es kam nur für kurze Zeit zu starken Kursausschlägen am Devisenmarkt. Wie erwartet hatte die EZB die Geldschleusen vorerst nicht weiter geöffnet. Im weiteren Tagesverlauf stehen keine wichtigen Konjunkturdaten zur Veröffentlichung an, die für neue Impulse am Devisenmarkt sorgen könnten.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,78335 (0,78693) GBP und 124,86 (124,50) JPY fest.

Ein Kilogramm Gold kostete 34 920,00 (35 200,00) Euro. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1243,25 (1249,25) Dollar gefixt. (awp/mc/upd/ps)

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