Ölpreise treten vor dem Wochenende auf der Stelle

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(Foto: Pixabay)

New York / London – Die Ölpreise sind am Freitag unter dem Strich kaum vom Fleck gekommen. Auch auf Wochensicht tendierten sie stabil. Am Freitagmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 73,81 US-Dollar. Das waren gerade mal zwei Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stagnierte auf 71,92 Dollar.

Nach deutlichen Preisabschlägen zu Wochenbeginn und Aufschlägen im Wochenverlauf liegen die Ölpreise aktuell in etwa dort, wo sie vor einer Woche notiert haben. Zugleich liegen sie klar unter ihren Anfang Juli erreichten mehrjährigen Höchstständen. Am Freitag fehlten dem Handel die entscheidenden Impulse.

Für Belastung hatte zuletzt die rapide Verbreitung der ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus gesorgt. Die Ausbreitung in vielen Ländern lässt Ängste vor neuen Beschränkungen des öffentlichen Lebens aufkommen, die auf der wirtschaftlichen Entwicklung und der Rohölnachfrage lasten würden.

Allerdings liessen sich die Finanzmärkte letztlich von derartigen Sorgen nicht lange plagen. Die im Verlauf der Woche erholten Aktienkurse sorgten auch am Ölmarkt für Zuversicht. (awp/mc/ps)

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