EU-Schluss: ESTX50 legt 0,14% auf 3033 Punkte zu

EU-Schluss: ESTX50 legt 0,14% auf 3033 Punkte zu

Paris – Europas wichtigste Aktienmärkte haben sich zum Wochenauftakt überwiegend etwas von ihrem Kursrutsch am Freitag erholt. Durchwachsene Konjunkturdaten aus der Eurozone sowie den USA, ein starker Eurokurs und rückläufige Ölpreise hatten den Aktienmärkten zum Ende der vergangenen Woche schwer zugesetzt. Für Beruhigung sorgte, dass aus China zumindest keine negativen Meldungen kamen. So deutet die Stimmung in den dortigen Industriebetrieben auf eine anhaltende Erholung der zwischenzeitlich darbenden Industrieproduktion hin.

Der EuroStoxx-50-Index stieg am Montag um 0,14 Prozent auf 3032,60 Punkte. Am Freitag war der Leitindex der Eurozone noch um mehr als 3 Prozent abgesackt. Der Stoxx-50-Index sank am Montag hingegen um 0,15 Prozent auf 2852,10 Zähler. Der Pariser CAC-40-Index gewann 0,31 Prozent auf 4442,75 Punkte. In London wurde feiertagsbedingt nicht gehandelt.

Europaweit gefragt waren die zuletzt schlecht gelaufenen Autowerte mit plus 0,41 Prozent. Bankaktien hingegen mussten die grössten Verluste hinnehmen. Der entsprechende Branchenindex büsste 0,76 Prozent ein.

Schlechte Nachrichten kamen aus Italien: Der Stützungsfonds «Atlante», der den Banken faule Kredite abnehmen soll, erwirbt den Grossteil der neu auszugebenden Aktien der Unicredit-Tochter Popolare Vicenza. Anleger bewerteten kritisch, dass im Zuge des angepeilten Börsengangs von Popolare Vicenza die Nachfrage professioneller Investoren schwach gewesen sei. Die Anteilsscheine von Unicredit fielen am EuroStoxx-Ende um 3,68 Prozent.

Für die Papiere von Intesa SanPaolo ging es um knapp 2 Prozent nach unten. Die italienische Grossbank verkauft Teile ihres Zahlungsverkehrsgeschäfts. Das Institut trennt sich seit Jahren von Randbereichen. Damit will die Bank auch ihre Kapitalpuffer stärken.

In Paris stiegen die Aktien von Air France-KLM um 0,52 Prozent. Der Chef des französischen Nahverkehrskonzerns Transdev, Jean-Marc Janaillac, übernimmt im Sommer die Leitung der Fluggesellschaft. Janaillac bringt Erfahrungen aus der Luftfahrtbranche mit. Er war von 1989 bis 1994 im Verwaltungsrat von Air France, die sich 2004 mit der niederländischen Airline KLM zusammenschloss. (awp/mc/pg)

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