Euro steigt zum USD – zum CHF zwischenzeitlich unter 1,03

Eurokurs © Niffylux -www.niffylux.com
(Bild: © Niffylux - www.niffylux.com)

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Frankfurt – Der Eurokurs ist am Freitag nach schwachen US-Konjunkturdaten über die Marke von 1,10 Dollar gestiegen. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1003 US-Dollar. Im frühen Handel war der Euro noch bei 1,0926 Dollar gehandelt worden.

Zum Schweizer Franken zeigte sich die Gemeinschaftswährung am Freitagnachmittag leicht schwächer. Zwischenzeitlich unterschritt der Euro sogar die 1,03-Marke und fiel bis auf 1,0280 CHF. Allerdings konnte der Euro die 1,03-Marke am späten Nachmittag wieder zurückerobern und kostete dementsprechend 1,0302 CHF. Auch der US-Dollar gab zum CHF leicht nach und geht am Nachmittag zu 0,9381 CHF um. Im Vergleich zum Donnerstag-Nachmittag zeigt sich der US-Dollar damit fast einen Rappen im Minus.

Dollar nach US-Daten unter Druck
Schwache US-Konjunkturdaten lasteten laut Händlern auf dem Dollar. Ein wichtiger Frühindikator für die Region Chicago hatte sich im Mai überraschend eingetrübt. Der Indikator ist laut Devisenexperte Ralf Umlauf von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) enttäuschend, da er kein Wachstum mehr signalisiert. Viele Beobachter hatten erwartet, dass die Wirtschaft der USA im Frühjahr wieder anzieht. Im ersten Quartal war die grösste Volkswirtschaft der Welt nach revidierten Zahlen auf das Jahr hochgerechnet um 0,7 Prozent geschrumpft. Zuvor war noch ein leichter Anstieg von 0,2 Prozent ermittelt worden.

Unterstützung erhielt der Euro auch durch positiv aufgenommene Konjunkturdaten aus dem Währungsraum. In Italien und Spanien hatten sich die Inflationsraten von ihrem tiefen Fall erholt. Dies dürfte der EZB, die mit ihren Wertpapierkäufen gegen die ungewöhnlich niedrige Inflation ankämpft, ebenso in die Karten spielen wie neue Zahlen zur Geldmenge. Im April hatte das Wachstum der Geldmenge weiter angezogen. Die Daten bestätigen laut Experten Umlauf das «konjunkturelle Erholungsszenario der Eurozone».

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,71900 (0,71240) GBP und 135,95 (135,36) JPY fest.

Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 1191,40 (1185,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34 260,00 (34 370,00) Euro. (awp/mc/upd/ps)

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