Devisen: Euro und britisches Pfund legen zu

Devisen: Euro und britisches Pfund legen zu
(Bild: © Eyetronic / AdobeStock)

Frankfurt am Main – Der Euro hat am Montag etwas zugelegt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1056 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Gestiegen ist auch das britische Pfund.

Der Franken gab derweil etwas nach und der Euro notiert mit 1,0950 Franken höher als am Freitag. Auch der Dollar stieg zum Franken – der Kurs liegt bei 0,9903 Franken.

Gestützt wurde der Euro zum einen durch robuste Handelsdaten aus Deutschland. Trotz internationaler Handelskonflikte haben die Exporteure im Juli mehr Waren ausgeführt als im Vormonat. Die Daten folgen auf eine Serie schwacher Wirtschaftszahlen, insbesondere aus der deutschen Industrie. Auftrieb erhielt der Euro ausserdem durch Medienberichte, wonach der Bund seinen ausgeglichenen Haushalt auf den Prüfstand stellen könnte, falls die Konjunktur weiter schwächelt.

Britisches Pfund legt zu
Zugelegt hat auch das britische Pfund. Der britische Premierminister Boris Johnson äusserte sich während eines Besuchs in Irland etwas gemässigter zum EU-Austritt seines Landes. Er betonte mehrfach, dass er eine Einigung mit der Europäischen Union anstrebe. Johnson pochte aber weiterhin darauf, dass Grossbritannien die Europäische Union am 31. Oktober verlasse. Einen Teil seiner Gewinne gab das Pfund am späten Nachmittag jedoch ab, nachdem Parlamentssprecher John Bercow seinen Rücktritt ankündigte. Bercow gilt als eine zentrale Figur im Brexit-Prozess.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,89275 (0,89635) britische Pfund und 118,01 (118,01) japanische Yen fest.

Die Feinunze (31 Gramm) Gold wurde in London am Nachmittag mit 1’505 US-Dollar gehandelt. Das war etwa ein Dollar weniger als am Vortag. (awp/mc/pg)

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