Euro unter 1,28 Dollar, knapp unter 1,21 Franken

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(Bild: © Niffylux - www.niffylux.com)

Frankfurt – Der Euro hat zu Wochenbeginn leicht nachgegeben. Am Montagmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,2785 US-Dollar und damit etwas weniger als zum Wochenausklang, als sie erstmals seit Mai über die Marke von 1,28 Dollar gestiegen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,2706 (Donnerstag: 1,2638) Dollar festgesetzt.

Händler begründeten die leichten Abschläge zum einen mit einer Gegenbewegung auf die teils starken Gewinne des Euro in der vergangenen Woche. Darüber hinaus nannten sie die schwächere Tendenz an vielen europäischen Börsen als Grund. Fundamentale Impulse blieben Mangelware. Aus den USA werden im weiteren Verlauf Zahlen zu den Verbraucherkrediten erwartet, die allerdings erst spät am Abend veröffentlicht werden.

Greenback sei überverkauft
Zum Franken verharrte der Euro mit 1,2094 CHF knapp unter der Marke von 1,21 CHF. Damit halte sich der Cross auf stattlichem Niveau, schreibt die ZKB. Einen Test für die «Standfestigkeit» erwarten die Experten bei 1,2070 CHF. Ersten Widerstand sehen sie im Bereich von 1,2110 CHF. Der Greenback sei hingegen überverkauft und somit sei eine Konsolidierung zu erwarten. Zuletzt stand der US-Dollar bei 0,9460 nach 0,9458 CHF am Morgen. Die Juni-Tiefstkurse bei 0,9415 CHF müssten genau im Auge behalten werden, bei 0,9400 liege der 200-Tagesdurchschnitt. Bei 0,9505 CHF sei bereits mit zähem Widerstand zu rechnen. (awp/mc/hfu)

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