Euro auf moderatem Erholungskurs

Eurokurs © Niffylux - www.niffylux.com
(Bild: © Niffylux - www.niffylux.com)

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Frankfurt am Main  – Der Euro hat sich am Montag etwas von seinen zum Teil deutlichen Verlusten in der vergangenen Woche erholt. Am späten Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3730 US-Dollar und damit etwas mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3715 (Freitag: 1,3696) Dollar festgesetzt. Ein Dollar kostete damit 0,7291 (0,7301) Euro.

Zu Wochenbeginn fiel der Handel am Devisenmarkt gemächlich aus. Mangels entscheidender Konjunkturdaten fehlten starke Impulse. Hauptthema bleibt die europäische Geldpolitik: EZB-Direktor Yves Mersch bekräftigte während eines Auftritts in München, dass die Notenbank auf eine abermalige geldpolitische Lockerung zusteuert. Die Wahrscheinlichkeit, dass der EZB-Rat auf seiner nächsten Sitzung Anfang Juni handeln werde, sei „erheblich gestiegen“, sagte der Luxemburger.

Weitere Zinssenkung der EZB erwartet
EZB-Präsident Mario Draghi hatte bereits vor gut einer Woche klare Hinweise gegeben. Mehrfach nannte er den dämpfenden Einfluss des starken Euro auf die Inflation. Die laufende Teuerung im Euroraum liegt seit über einem Jahr unterhalb des Notenbankziels von knapp zwei Prozent. Unter Ökonomen herrscht deswegen Sorge, dass der Währungsraum in eine konjunkturschädigende Phase mit auf breiter Front sinkenden Verbraucherpreisen fallen könnte.

Franken stabil
Der Schweizer Franken zeigt sich am Nachmittag gegenüber dem US-Dollar recht stabil, dieser kostet derzeit 0,8914 CHF nach 0,8913 kurz nach Mittag. Der Euro wird aktuell für 1,2235 CHF gewechselt, nach 1,2227. (awp/mc/ps/cs)

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