Eurokurs steigt über die Marke von 1,37 US-Dollar

Devisen

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Frankfurt am Main – Der Kurs des Euro ist am Montag Über die Marke von 1,37 Dollar gestiegen. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde am späten Nachmittag mit 1,3710 Dollar gehandelt. Im Vormittagshandel hatte der Euro noch bei 1,3675 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag auf 1,3702 (Freitag: 1,3655) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7298 (0,7323) Euro.

Händler sprachen von einem sehr ruhigen Handel vor den Weihnachtsfeiertagen. Die im November schwächer als erwartet gestiegenen Einkommen der privaten Haushalte in den USA bewegten den Markt kaum. Zudem war das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen im Dezember deutlich gestiegen. Allerdings wurden am Montag lediglich die Zahlen einer ersten Schätzung bestätigt.

IWF-Kommentar zu US-Wirtschaft ignoriert
Positive Kommentare des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur weiteren konjunkturellen Entwicklung in den USA hatte der Devisenmarkt ebenfalls ignoriert. IWF-Chefin Christine Lagarde will den Ausblick für das Wachstum der US-Wirtschaft anheben. Sie begründete ihre optimistischere Einschätzung mit der Beilegung des Haushaltsstreits in den USA und dem Rückgang der Arbeitslosigkeit.

Der Schweizer Franken notierte am frühen Abend bei 1,2247 zum Euro und bei 0,8937 zum US-Dollar, nachdem die Relationen am Mittag noch bei 1,2257 bzw. 0,8959 gelegen hatten.

Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 1195,25 (1196,00) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 27 650,00 (27 890,00) Euro. (awp/mc/pg)

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