Ölpreise gestiegen

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(Bild: Edelweiss - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise haben zu Wochenbeginn ihre starken Gewinne vom Freitag ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete am Montag zuletzt 54,42 US-Dollar und damit 1,45 US-Dollar mehr als in der vergangenen Woche. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,10 Dollar auf 49,33 Dollar.

Bereits am Freitag hatten die Ölpreise um über acht Prozent zugelegt. Die Zahl der Ölbohrungen in den USA war als Reaktion auf den monatelangen Einbruch der Ölpreise zuletzt stark gefallen, was auf einen Rückgang des Überangebots auf dem Ölmarkt und damit auf wieder steigende Preise hindeutet. Dies hatte die bisher auf weiter fallende Preise setzenden Händler gezwungen, ihre entsprechenden Wetten aufzulösen.

Die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) versucht seit Monaten, die stark wachsende Schieferölproduktion in den USA durch niedrigere Ölpreise unter Druck zu setzen. «Die Strategie der Opec, über niedrige Preise Schieferölangebot aus dem Markt zu drücken, scheint aufzugehen. Die Basis für eine nachhaltige Preiserholung in der zweiten Jahreshälfte ist somit gelegt,» kommentierten die Analysten der Commerzbank.

Auch Opec-Öl teurer
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis der Ölsorten des Kartells am Freitag bei 44,83 US-Dollar gelegen habe. Das waren 95 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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