Ölpreise durch Lage in China belastet

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(Photo by Zachary Theodore on Unsplash)

New York / London – Die Ölpreise sind am Montag vor allem durch die harte Corona-Politik in China belastet worden. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 99,75 US-Dollar. Das waren 3,03 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 2,75 Dollar auf 95,51 Dollar.

Belastet werden die Erdölpreise derzeit durch die schwierige Lage in China. Dort sorgen seit einiger Zeit scharfe Corona-Beschränkungen für wirtschaftliche Bremsspuren. Hintergrund ist die rigorose Null-Covid-Strategie. Da die Infektionszahlen stiegen, drohten die Lockdowns noch länger anzudauern, sagte Rohstoffexpertin Barbara Lambrecht von der Commerzbank. Zuletzt hatten vor allem Ausgangsbeschränkungen in der Finanzmetropole Shanghai für Aufsehen gesorgt.

Das Niveau der Rohölpreise ist ungeachtet dessen weiter hoch. Zwar haben die Preise ihre teils starken Aufschläge seit Beginn des russischen Krieges gegen die Ukraine wieder abgegeben. Das Niveau ist aber immer noch deutlich höher als zu Jahresbeginn. Schon im Vorfeld des russischen Angriffs hatten die Ölpreise zugelegt. Russland ist einer der weltgrössten Erdölförderer. (awp/mc/ps)

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