Ölpreise geben leicht nach

Ölfässer

New Yok / London – Die Ölpreise haben ihre Talfahrt der vergangenen Handelstage auch zum Wochenschluss mit leichten Verlusten weiter fortgesetzt. Experten erklärten den Preisrückgang am Freitag unter anderem mit der trüben Stimmung an den Aktienmärkten. Ein Barrel Rohöl der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete 108,09 US-Dollar. Das waren 40 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 70 Cent auf 85,35 Dollar.

«Schwächere asiatische Aktienmärkte nach enttäuschenden Unternehmenszahlen und ein festerer US-Dollar setzen die Rohstoffpreise erneut unter Druck», kommentierten Experten der Commerzbank. An den Ölmärkten habe die trübe Stimmung an den Finanzmärkten «eindeutig die Oberhand gegenüber den Angebotsrisiken».

«Reichlich Angebotsrisiken»
Trotz des jüngsten Preisrückgangs beim Rohöl gibt es nach Einschätzung der Commerzbank-Experten aber «reichlich Angebotsrisiken». Die könnten in den kommenden Handelstagen wieder für steigende Ölpreise sorgen könnten.

In der kommenden Woche dürfte Hurrikan «Sandy» Küstenabschnitte der USA erreichen, wo sich grössere Raffineriekapazitäten befinden, hiess es weiter bei der Commerzbank. Dies könnte zu Angebotsengpässen führen, zumal sich die amerikanischen Heizöl-Vorräte vor Beginn der Heizsaison teilweise auf einem kritisch niedrigen Niveau befinden. (awp/mc/ps)

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