Ölpreise drehen in die Gewinnzone

Oil
(Image by Nicola Giordano from Pixabay)

New York – Die Ölpreise haben am Mittwochnachmittag in die Gewinnzone gedreht. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 72,09 US-Dollar. Das waren 85 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 34 Cent auf 62,12 Dollar.

Kreisen zufolge will US-Präsident Donald Trump die Entscheidung über zusätzliche Autozölle um bis zu 180 Tage verschieben. Die Entscheidung war ursprünglich für den 18. Mai vorgesehen. Von zusätzlichen Autozöllen wären vor allem die EU und Japan getroffen worden. Der Handelskonflikt mit China war zuletzt eskaliert. Ein verschärfter Konflikt mit der EU und Japan hätte vermutlich die Konjunktur belastet und die Nachfrage nach Rohöl gedämpft.

Die überraschend deutlich gestiegenen Rohölbestände der USA belasteten in diesem Umfeld die Ölpreise nicht. Die Vorräte legten laut Energieministerium um 5,4 Millionen auf 472,0 Millionen Barrel zu. Analysten hatten hingegen mit einem Rückgang um 1,2 Millionen Barrel gerechnet. (awp/mc/pg)

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