Ölpreise erholen sich etwas

Ölfässer

New York / London – Die Ölpreise haben am Montag nach einem etwas schwächeren Wochenauftakt zu einer leichten Erholung angesetzt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November kostete gegen Mittag 92,90 US-Dollar. Das waren 59 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 43 Cent auf 90,17 Dollar.

Trotz der leichten Erholung sehen Rohstoffexperten die Ölpreise tendenziell weiter unter Druck. «Solange die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) keinerlei Anstalten macht, das Angebot zu reduzieren, dürften die Ölpreise unter Druck bleiben», kommentierten Rohstoffexperten der Commerzbank.

IEA senkt Nachfrageprognose 
Am Freitag hatte noch ein zu hohes Angebot am Ölmarkt die Preise auf den tiefsten Stand seit etwa zwei Jahren gedrückt. Es gebe Spekulationen, dass die Opec ihre Fördermenge möglicherweise doch nicht kürzen will, um das Überangebot einzudämmen, hiess es aus dem Handel. Ausserdem habe die Internationale Energieagentur (IEA) zuletzt ihre Nachfrageprognose für dieses und das kommende Jahr wegen der sich abkühlenden Weltwirtschaft gesenkt.

Opec-Öl günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) fiel zuletzt weiter zurück. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel (159 Liter) am Freitag im Durchschnitt 90,33 Dollar. Das waren sieben Cent weniger als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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