Ölpreise bleiben unter Druck

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York – Die Ölpreise haben auch am Mittwoch nachgegeben, allerdings scheint der Druck etwas abzunehmen. Gegen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember 81,25 US-Dollar. Das waren 42 Cent weniger als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel nur leicht um zwei Cent auf 77,92 Dollar.

Nach wie vor werden die Ölpreise durch die Aussicht auf eine konstante Förderung der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) belastet. Eine Produktionskürzung, wie von vielen Fachleuten gefordert, zeichnet sich nicht ab. Die Opec-Länder treffen sich Ende November, um über ihr Produktionsniveau zu beraten. Das Förderziel liegt zurzeit bei 30 Millionen Barrel, die tatsächliche Herstellung aber darüber. „Die OPEC müsste ihre Produktion um eine Million Barrel pro Tag kürzen, um die Preise zu stabilisieren“, sagt Experte Ole Hansen von der Saxo Bank.

Der Preis Opec-Rohöl ist unterdessen deutlich gefallen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel (159 Liter) am Dienstag im Durchschnitt 77,27 US-Dollar. Das waren 1,71 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/pg)

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