Ölpreise setzen Talfahrt fort

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(Pixabay)

New York – Die Ölpreise haben am Montag an die Verluste aus der Vorwoche angeknüpft. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am späten Nachmittag 41,99 US-Dollar. Das waren 67 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 70 Cent auf 39,07 Dollar. In der vergangenen Nacht war der Preis für US-Öl zeitweise bis auf 38,55 Dollar für ein Barrel gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Ende Juni.

Marktbeobachter verwiesen darauf, dass mit Saudi-Arabien einer der wichtigsten Ölförderer den Preis für Rohöl mit Lieferung im Oktober gesenkt habe. Der neue Preis für saudisches Öl werde als „Zeichen einer Nachfrageschwäche“ interpretiert, sagte Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank.

Einen weiteren Hinweis auf eine schwächere Nachfrage am Ölmarkt erkannte Weinberg in jüngsten Importdaten aus China. Er bezog sich auf Angaben der chinesischen Zollbehörden, wonach die Ölimporte in der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt im August auf 11,2 Millionen Barrel pro Tag gesunken seien und den tiefsten Stand seit April erreicht hätten.

Der Nachmittagshandel verlief ruhig. Wegen eines Feiertages gab es am Nachmittag aus den USA keine Impulse. (awp/mc/pg)

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