Ölpreise steigen weiter

Öl
(Bild: © Witold Krasowski - Fotolia.com)

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New York  – Die Ölpreise sind am Montag gestützt durch die Unruhen in Libyen gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli wurde mit 110,09 US-Dollar gehandelt. Das waren 34 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Juni kletterte um 63 Cent auf 102,65 Dollar.

Erneute Unruhen in Libyen stützten die Ölpreise, sagten Händler. Die Öllieferungen aus dem wichtigen afrikanischen Förderland werden weiter gestört. Nach dem jüngsten Gewaltausbruch mit 77 Toten kämpft die Übergangsregierung ums Überleben. Das Land droht ins Chaos zu stürzen.

Kaum Aussichten auf Produktionserhöhungen
„Ein nennenswerter und dauerhafter Anstieg des Produktionsniveaus erscheint nach den jüngsten Meldungen illusorisch“, schreibt die Commerzbank in einem Kommentar. Die Förderung war von 300 000 Barrel pro Tag zuletzt auf 200 000 Barrel gefallen. Geplant war hingegen ein Anstieg auf 500 000 Barrel. Die weiter schwelende Ukraine-Krise dürfte den Brent-Preis zusätzlich stützen. Marktbewegende Konjunkturdaten werden am Montag nicht veröffentlicht.

Auch Opec-Preise steigen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 105,95 US-Dollar. Das waren 29 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells.(awp/mc/ps/cs)

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