Ölpreise steigen etwas – Juli-Verluste fast wieder wettgemacht

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(Photo by Cameron Venti on Unsplash)

New York – Die Ölpreise sind am Dienstag leicht gestiegen. Gegen Mittag wurde ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zu 74,79 US-Dollar gehandelt. Das waren 29 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 16 Cent auf 72,07 Dollar.

Nach wie vor bleibt der Anstieg der Neuinfektionen mit dem Coronavirus ein bestimmendes Thema am Ölmarkt. Trotz neuer Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie in einigen Regionen der Welt wird am Markt aber mittlerweile erwartet, dass sich die Erholung der Nachfrage nach Rohöl fortsetzen wird.

In den vergangenen Wochen hatte die ansteckendere Delta-Variante des Coronavirus Nachfragesorgen am Ölmarkt ausgelöst. Hinzu kam die Einigung des Ölverbunds Opec+ auf eine schrittweise Anhebung der Fördermenge. Im Juli wurde der starken Anstieg der Ölpreise in den Monaten Mai und Juni gestoppt. Im Verlauf des Monats sind die Notierungen zeitweise deutlich unter Druck geraten.

Mittlerweile haben die Ölpreise den Rückschlag im Juli fast wettgemacht. «Die Delta-Variante scheint für den Ölmarkt den grössten Schrecken verloren zu haben», sagte Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank. Stattdessen werde auf den Erfolg der voranschreitenden Impfkampagne gesetzt. (awp/mc/ps)

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