Ölpreise legen zu

Oil
(Photo by Cameron Venti on Unsplash)

New York – Die Ölpreise haben am Mittwoch zugelegt. Zuletzt kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 69,62 US-Dollar. Das waren 1,08 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 1,04 Dollar auf 66,31 Dollar.

In den USA sind die Rohöllagerbestände in der vergangenen Woche auf den niedrigsten Stand seit Ende Februar gefallen. Die Vorräte gingen im Vergleich zur Vorwoche um 0,4 Millionen Barrel auf 484,7 Millionen Barrel zurück. Zuvor hatte die Internationale Energie Agentur (IEA) berichtet, dass sich weltweit die überschüssigen Lagerbestände an Rohöl im Vergleich zum Vorjahr stark verringert haben. Gleichzeitig hat der Interessenverband führender Industriestaaten aber die Prognose für die weltweite Nachfrage nach Rohöl gesenkt und auf die Verschärfung der Corona-Krise in Indien verwiesen.

Darüber hinaus arbeitet der Betreiber der grossen US-Ölpipeline, die nach einem Cyberangriff ausgefallen ist, weiter an einem Neustart der Systeme. Der Betreiber Colonial will die Pipeline bis Ende der Woche wieder weitgehend zum Normalbetrieb zurückbringen. Über die Pipeline läuft ein grosser Teil der Benzinversorgung der US-Ostküste. Die Auswirkungen am Erdölmarkt halten sich bisher in Grenzen. Fachleute erwarten aber Probleme, falls der Ausfall länger andauern sollte. (awp/mc/pg)

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