Ölpreise legen deutlich zu

Ölfässer

New York / London – Die Ölpreise haben am Dienstag deutlich zugelegt. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Mai kostete zuletzt 67,81 US-Dollar. Das waren 1,72 Dollar mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI), ebenfalls zur Lieferung im Mai, stieg um 1,72 Dollar auf 63,78 Dollar.

Rohstoffexperten der Commerzbank begründeten den Preisanstieg unter anderem mit der Sorge vor neuen Iran-Sanktionen. Am Vortag war bekannt geworden, dass die EU-Staaten neue Strafmassnahmen gegen das wichtige Förderland und Mitglied des Ölkartells Opec prüfen. Man wolle nicht länger tatenlos hinnehmen, wenn der Iran in Syrien Kräfte unterstütze, „die dort die Situation weiter verkomplizieren und verschlimmern“, sagte der neue Bundesaussenminister Heiko Maas (SPD).

Auf der anderen Seite verwiesen Marktbeobachter auf die Entwicklung der Ölreserven in den USA. Am Mittwoch werden neue offizielle Daten der US-Regierung zu den Lagerbeständen an Rohöl erwartet. Experten gehen davon aus, dass die US-Ölreserven in der vergangenen Woche erneut gestiegen sind. Dies kann ein Hinweis für ein zu hohes Angebot sein und belastet in der Regel die Ölpreise. (awp/mc/ps)

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