Ölpreise bauen frühe Gewinne aus

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(Photo by Zachary Theodore on Unsplash)

New York – Die Ölpreise haben ihre Gewinne am Montag bis zum Mittag ausgebaut. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete 55,71 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 49 Cent auf 52,69 Dollar.

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank verwies auf eine Umfrage, die am Markt kursiere. Demnach sei die Fördermenge der Opec im Januar zwar gestiegen, aber nicht so stark wie zuletzt vereinbart worden war. Laut der Einigung der Opec+ vom Dezember hätte das Angebot auf dem Weltmarkt um 300 000 Barrel pro Tag erhöht werden dürfen.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg halten sich die Mitglieder der Opec gemeinsam mit den in der Opec+ zusammengefassten Förderstaaten generell besser an vereinbarte Fördergrenzen. In der Vergangenheit hatte es wiederholt Meldungen über eine mangelhafte Förderdisziplin einzelner Mitgliedsstaaten der Opec+ gegeben.

Seit Mitte Januar hielten sich die Ölpreise vergleichsweise stabil, nachdem sie in der ersten Januarhälfte stark gestiegen waren. Nachdem zunächst die Hoffnung auf wirksame Corona-Impfstoffe für Kauflaune sorgte, rückte zuletzt die Pandemie wieder stärker in den Vordergrund und verstärkte die Sorge vor einem Rückgang der Nachfrage nach Rohöl durch Beschränkungen der Mobilität in führenden Industriestaaten. (awp/mc/pg)

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