Ölpreise nach US-Arbeitsmarktbericht gestiegen

Oel
(Bild: Edelweiss - Fotolia.com)

New York / London – Die Ölpreise haben am Freitag gestützt durch einen robusten Arbeitsmarktbericht fester tendiert. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete am frühen Abend 104,49 US-Dollar. Das waren 1,05 Dollar mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI stieg um 21 Cent auf 94,41 Dollar.

Insgesamt hatte die Beschäftigtenzahl im Oktober um 204.000 neue Stellen zugelegt, während Volkswirte im Schnitt lediglich mit einem Zuwachs um 120.000 Stellen gerechnet hatten. Auch der Beschäftigungsaufbau in den Vormonaten wurde deutlich nach oben revidiert. Eine starke Wirtschaftsentwicklung in den USA stützt auch die Nachfrage nach Rohöl. Die belastende Wirkung des gestiegenen Dollarkurses wurde offenbar überkompensiert.

Opec-Öl günstiger
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 102,64 US-Dollar. Das waren 1,18 Dollar weniger als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.