Ölpreise legen zu

Oil
(Photo by Robin Sommer on Unsplash)

New York / London – Die Ölpreise haben am Dienstag zugelegt. Am frühen Abend kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 40,22 US-Dollar. Das waren 61 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 68 Cent auf 37,94 Dollar.

Die insgesamt zuversichtlichere Stimmung an den Finanzmärkten stützte auch die Ölpreise. Händler verwiesen unter anderem auf robuste Konjunkturdaten aus Deutschland. Ein stärkere konjunkturelle Erholung würde auch die Nachfrage nach Rohöl stützen.

IEA senkt Nachfrageprognose
Die Internationale Energieagentur (IEA) hat ihre Prognose für die Nachfrage nach Rohöl wegen der Corona-Krise für dieses Jahr gesenkt. Die Nachfrageprognose für das kommende Jahr wurde hingegen bestätigt. Der Ausblick für die Rohölmärkte sei „noch fragiler“ geworden. Die IEA verwies auf die weltweit gestiegenen Infektionszahlen mit dem Corona-Virus. Die Ölpreise wurden durch die Nachricht nicht belastet.

In den vergangenen Wochen sind die Preisschwankungen am Ölmarkt Zug um Zug schwächer geworden. Grundsätzlich steht einer Corona-bedingt fragilen Nachfrage ein etwas erhöhtes Angebot gegenüber, was tendenziell für Preisdruck sorgt. Am Donnerstag berät ein ranghohes Komitee des Ölverbunds Opec+ über die Situation. (awp/mc/ps)

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