Ölpreise geben mit schwachen Konjunkturdaten nach

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(Photo by Cameron Venti on Unsplash)

New York – Die Ölpreise sind am Freitag nach schwachen Konjunkturdaten unter Druck geraten. Hinzu kam ein aufwertender US-Dollar. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Mittag 44,41 Dollar. Das waren 49 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 46 Cent auf 42,36 Dollar.

Wirtschaftsdaten aus der Eurozone enttäuschten und zeichneten ein trübes Konjunkturbild. Die Einkaufsmanagerindizes, eine Unternehmensumfrage, trübten sich deutlich ein. Volkswirte begründeten den Rückschlag mit steigenden Corona-Infektionen. Europa ist ein grosser Verbraucher von Rohöl.

Für zusätzliche Belastung sorgte der steigende US-Dollar. Die Entwicklung verteuert Rohöl für Käufer ausserhalb des Dollarraums, weil der Rohstoff in der amerikanischen Währung gehandelt wird.

Auf Wochensicht haben die Ölpreise zugelegt. Ein wichtiger Grund dafür ist die sich in vielen Ländern stabilisierende Konjunktur. Gedämpft wird der Optimismus jedoch durch vielerorts steigende Corona-Infektionszahlen. Der ungewisse Fortgang der Pandemie belastet die Konjunkturerwartungen und die Aussichten für die Ölnachfrage. (awp/mc/pg)

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