Ölpreise gefallen – Milde US-Sanktionen gegen Russland

Öltanker
(Bild: © oranhall - Fotolia.com)

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New York / London – Die Ölpreise sind am Montag angesichts milder US-Sanktionen gegen Russland teils deutlich gefallen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juni kostete am späten Nachmittag 108,57 US-Dollar und damit 1,01 Dollar weniger mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte WTI fiel um 12 Cent auf 100,45 Dollar.

Die neue Sanktionen der USA gegen Russland seien geringer ausgefallen als befürchtet, sagten Händler. Die USA haben im Zuge der Ukraine-Krise weitere Sanktionen gegen sieben russische Regierungsmitglieder verhängt. Darunter seien zwei Mitglieder des engeren Führungskreises von Kremlchef Wladimir Putin sowie 17 Unternehmen. „Einige Investoren hatten wohl mit einer härteren Gangart gerechnet“, kommentierte Analyst Tim Ash von der Standard Bank. Am Markt wird keine Störung der Rohölbelieferung aus Russland erwartet. Besser als erwartet ausgefallene US-Daten vom Häusermarkt stützten in diesem Umfeld die Ölpreise nicht.

Opec-Ölpreis leicht gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist leicht gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 105,37 Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ps)

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