Ölpreise erholen sich etwas

Oil
(Photo by Cameron Venti on Unsplash)

New York / London – Die Ölpreise sind am Mittwoch gestiegen und haben sich etwas von der Talfahrt der vergangenen vier Handelstage erholt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 69,50 US-Dollar. Das waren 47 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 36 Cent auf 66,95 Dollar.

Marktbeobachter erklärten die steigenden Preise mit der jüngsten Entwicklung der Ölreserve in den USA. Am Vorabend war bekannt geworden, dass der Interessenverband American Petroleum Institute (API) in der vergangenen Woche einen Rückgang der Lagerbestände um knapp 1,2 Millionen Barrel verzeichnet hat. Nach Einschätzung des Rohstoffexperten Carsten Fritsch von der Commerzbank lag dies «weitgehend im Rahmen der Erwartungen».

Sinkende Ölreserven stützen in der Regel die Ölpreise. Am Nachmittag werden die offiziellen Lagerdaten der US-Regierung erwartet, die für neue Impulse am Ölmarkt sorgen dürften.

Zuvor hatten Sorgen vor Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus und eine Dollar-Stärke die Ölpreise mehrfach belastet. Vor allem die Entwicklung in China mit der vorübergehenden Schliessung von Hafenanlagen sorgte für eine nervöse Stimmung. (awp/mc/pg)

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