Ölpreise legen trotz Zuspitzung des Handelsstreits zu

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(Bild: Pixabay)

New York – Die Ölpreise haben am Freitag trotz einer weiteren Eskalation des Handelsstreits zwischen den USA und China etwas zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 70,56 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 17 Cent auf 61,87 Dollar.

Der Rohölmarkt befindet sich weiterhin im Spannungsfeld zwischen Nachfrage- und Angebotssorgen. Auf der Nachfrageseite belastet der US-chinesische Handelsstreit, der in der Nacht auf Freitag mit einer Erhöhung von Strafzöllen durch die USA weiter eskaliert ist. Der Konflikt zählt zu den grössten Bedrohungen für die Weltwirtschaft und damit auch für die globale Ölnachfrage. Allerdings war die Umsetzung der Zollerhöhungen am Freitag auch keine Überraschung mehr.

„Fundamentale Unterstützung erhalten die Preise durch das sich verknappende Angebot“, heisst es in einem Kommentar der Commerzbank. Das Ölangebot aus Venezuela und dem Iran sei aufgrund der US-Sanktionen rückläufig. Zudem gebe es Qualitätsprobleme mit dem Rohöl aus Russland. (awp/mc/pg)

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