Ölpreise gestiegen

Ölfässer

New York – Die Ölpreise sind am Donnerstag gestiegen. Die Entscheidung der US-Notenbank vom Vortag, ihr Anleihekaufprogramm zu drosseln, hat kaum Spuren am Markt hinterlassen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Februar kostete am frühen Abend 110,42 US-Dollar. Das waren 80 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass amerikanisches Rohöl der Sorte WTI zur Januar-Lieferung stieg um 84 Cent auf 98,64 Dollar.

Während die Aktienmärkte mit deutlichen Kursgewinnen auf die Entscheidungen der Fed reagierten, spielte sie an den Rohstoffmärkten kaum eine Rolle. Dies ist laut Commerzbank ein weiterer Hinweis auf ein derzeit sehr geringes Interesse von Finanzinvestoren an Rohstoffen. Gestützt werden die Ölpreise durch die verbesserten Wachstumsaussichten in den USA.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 106,74 Dollar. Das waren 17 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells. (awp/mc/pg)

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