Ölpreise fallen – Steigender Dollarkurs belastet

Ölfässer

New York – Die Ölpreise sind am Donnerstag im Handelsverlauf angesichts eines steigenden Dollarkurses gesunken. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 114,68 US-Dollar und damit 1,26 Dollar weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 0,81 Cent auf 103,57 Dollar. Für nicht zum Dollarraum gehörende Käufer verteuert eine anziehende US-Währung das Öl, was tendenziell auf dessen Preis drückt.

Die Zerstörung von Ölinfrastruktur in Libyen hatte am Morgen zunächst die Preise weiter nach oben getrieben, sagten Händler. So war der Ölhafen von Al-Sidra nach Angaben der Rebellen schwer beschädigt worden. Es werde befürchtet, dass die Rohölförderung in Libyen längerfristig beeinträchtigt werden könnte.

Opec-Preis etwas gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist etwas gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel (159 Liter) am Mittwoch im Durchschnitt 109,96 US-Dollar. Das waren 41 Cent mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/ss)

WTI / NYMEX

Opec-Korbpreis

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