Ölpreise legen weiter zu

Ölfässer

Singapur – Die Ölpreise haben am Donnerstag weiter zugelegt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete im frühen Handel 124,63 US-Dollar. Das waren 78 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 74 Cent auf 112,19 Dollar.

Damit kostet Rohöl nach wie vor soviel wie zuletzt im August 2008. Die jüngsten Kursgewinne führen Händler insbesondere auf den immer schwächeren Dollar zurück. Seit Wochen neigt der Greenback zu vielen wichtigen Währungen zur Schwäche. Dies stützt die Rohöl-Nachfrage aus Ländern ausserhalb des Dollar-Raums. Hauptgrund für den schwachen Dollar ist die amerikanische Geldpolitik. Im Gegensatz zu vielen anderen Wirtschaftsräumen gehen Experten von einer anhaltend expansiven US-Geldpolitik mit sehr niedrigen Zinsen aus.

Preis für Opec-Öl deutlich gestiegen
Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 117,97 US-Dollar. Das waren 1,97 Dollar mehr als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells. (awp/mc/upd/ss)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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