Ölpreise verlieren erneut

Ölfässer

Singapur – Die Ölpreise sind am Montag aufgrund der Sorge vor einer Eskalation der Schuldenkrise in der Eurozone weiter abgerutscht. Am Morgen kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent zur Oktober-Lieferung 111,60 US-Dollar. Das waren 1,17 Dollar weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) fiel am Morgen den dritten Handelstag in Folge und rutschte um 1,64 Dollar auf 85,60 Dollar.

Die Anleger fürchten, dass die Schuldenkrisen in der Eurozone das Wirtschaftswachstum bremsen und die Nachfrage nach Rohöl dämpfen könnte, hiess es von Händlern. Am Wochenende hatte sich die Schuldenkrise in Griechenland weiter zugespitzt, eine Staatspleite des hoch verschuldeten Landes wird jetzt selbst in der deutschen Regierung nicht mehr ausgeschlossen. Der Einbruch der griechischen Wirtschaft fällt neuen Prognosen zufolge stärker aus als befürchtet. Damit schwinden die Hoffnungen auf eine Rettung des Eurozonen-Mitglieds vor der Staatspleite. (awp/mc/ps)

Opec-Korbpreis

WTI / NYMEX

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