US-Schluss: Freundlich dank Endspurt

US-Schluss: Freundlich dank Endspurt

New York – Die US-Aktien haben am Montag vor der Bekanntgabe neuer US-Unternehmenszahlen und dank festerer Technologieaktien freundlich geschlossen. Der Dow Jones Industrial stieg jedoch erst in den letzten Handelsminuten und verbuchte damit ein knappes Plus von 0,02 Prozent auf 13.345,89 Punkte. Am Freitag war er um gut anderthalb Prozent ins Minus gerutscht. Der breiter aufgestellte S&P 500-Index kletterte am Montag um 0,04 Prozent auf 1.433,81 Punkte. Der technologielastige Nasdaq Composite stieg um 0,38 Prozent auf 3.016,96 Punkte und der NASDAQ 100 um 0,61 Prozent auf 2.694,56 Punkte.

Alles hänge derzeit von den Unternehmensdaten ab, sagte ein Anlageprofi von Oakbrook Investments: «Wir haben viele Firmen gesehen, deren Ergebnisse die Marktprognosen übertroffen haben. Nun achten die Anleger darauf, ob diese Unternehmen ihren Umsatz steigern können.» Trotz überwiegend guter Unternehmenszahlen, verbesserter Konjunkturaussichten und einer lockeren US-Geldpolitik seien viele Anleger skeptisch und positionierten sich vergleichsweise wenig in Aktien, kommentierte ein Marktstratege vom Vermögensverwalter Investec.

Unternehmensseitig standen Aktien von Caterpillar im Anlegerfokus. Der Baumaschinenhersteller hatte trotz Rekordzahlen im dritten Quartal seine Jahresziele reduziert. Zur Eröffnung waren Caterpillar-Papiere auf den letzten Platz im Dow Jones gefallen, erholten sich jedoch schnell und gehörten danach zu den gefragtesten Werten im Leitindex. Letztlich gewannen sie 1,45 Prozent. Schwächster Titel im Dow waren Microsoft mit minus 2,2 Prozent, gefolgt von General Electric , die nach dem Kursverfall vom Freitag in Reaktion auf enttäuschende Umsatzzahlen am Montag um weitere 1,5 Prozent absackten.

Apple-Aktien, die an den vorangegangenen drei Handelstagen mehr als sechs Prozent verloren hatten, gehörten zu den attraktivsten Technologietiteln mit einem Anstieg von knapp vier Prozent.

Facebook-Titel gewannen dank guter Nachrichten 1,7 Prozent. Die US-Börsenaufsicht SEC fand bei ihrer Untersuchung des verpatzten Börsengangs laut Kreisen bisher kein Fehlverhalten des weltgrössten Online-Netzwerks. Der Vorwurf, Facebook habe Anlegern wichtiges Wissen vorenthalten, habe sich bisher nicht bestätigt, hatte eine Nachrichtenagentur am Wochenende berichtet. Zugleich prüfe die SEC, ob Privatanleger möglicherweise dadurch benachteiligt wurden, dass Analysten frühzeitig über Risiken im mobilen Geschäft informiert worden seien. (awp/mc/hfu/mc/ps)

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