US-Schluss: Verluste

US-Schluss: Verluste

New York – Mit Enttäuschung aufgenommene Unternehmenszahlen haben den US-Aktienmarkt am Dienstag belastet. Der Dow Jones Industrial schloss 0,83 Prozent tiefer bei 16 374,31 Punkten. Für den marktbreiten S&P-500-Index ging es um 0,65 Prozent auf 1872,83 Punkte nach unten, und an der Technologiebörse Nasdaq gab der Auswahlindex Nasdaq 100 um 0,42 Prozent auf 3600,31 Punkte nach.

Die Investoren versuchten sich ein klares Bild über die Gewinnperspektiven der Unternehmen und über das Wirtschaftswachstum zu machen, sagte ein Börsianer. Zudem richten sich die Blicke bereits auf das an diesem Mittwoch auf der Agenda stehende Protokoll der jüngsten Sitzung der US-Notenbank Fed. Dem Börsianer zufolge erhoffen sich die Anleger unter anderem neue Hinweise, wann und mit welchem Tempo es zu Leitzinserhöhungen kommen könnte.

Die Aktien des Modeunternehmens Urban Outfitters sackten am Dienstag um fast neun Prozent ab, die des Büroartikel-Einzelhändlers Staples um mehr als zwölf Prozent. Beide Unternehmen hatten die Gewinnerwartungen im abgelaufenen Quartal verfehlt. Die Anteilsscheine von Dick’s Sporting Goods brachen sogar um knapp 18 Prozent ein. Der Hersteller und Händler von Sportartikeln hatte die Gewinnprognosen für das Gesamtjahr reduziert.

Im Dow Jones Industrial ging es für Caterpillar-Aktien um 3,63 Prozent nach unten. Einem Händler zufolge belasteten Zahlen zur Absatzentwicklung die Papiere des Baumaschinen-Produzenten.

Zufrieden zeigten sich die Anleger hingegen mit der Baumarktkette Home Depot. Der Konzern hatte seine Verkäufe trotz des harten Winters gesteigert. Zudem rechnet Konzernchef Frank Blake für das Gesamtjahr weiter mit einem Umsatzplus. Für die Home-Depot-Titel ging es daraufhin an der Spitze des US-Leitindex um 1,91 Prozent nach oben.

Abseits der Berichtssaison verteuerten sich Aktien des Chemiekonzerns Dow Chemical um 0,81 Prozent, nachdem sich die Analysten von Wells Fargo zuversichtlich zur Gewinnentwicklung des BASF-Konkurrenten geäussert hatten.

Der Euro pendelte auch im New Yorker Handel um die Marke von 1,37 US-Dollar. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,3701 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3702 (Montag: 1,3715) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7298 (0,7291) Euro. Am US-Rentenmarkt stieg der Kurs richtungweisende zehnjährige Anleihen um 9/32 auf 99 29/32 Punkte. Ihre Rendite betrug 2,51 Prozent. (awp/mc/upd/ps)

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