USA: Einzelhandelsumsätze sinken weniger als erwartet

Wal-Mart
Einkaufen in einer Walmart-Filiale in den USA.

Wal-Mart-Filiale in den USA.

Washington – In den USA sind die Umsätze der Einzelhändler im Mai etwas weniger gesunken als erwartet. Auf Monatssicht seien die Umsätze um 0,2 Prozent zurückgegangen, teilte das US-Handelsministerium am Dienstag in Washington mit. Experten hatten mit einem etwas stärkeren Rückgang um 0,4 Prozent gerechnet.

Allerdings wurde der Anstieg im Vormonat mit 0,3 Prozent etwas schwächer als bislang mit 0,5 Prozent ausgewiesen. Die Umsätze ohne die schwankungsanfälligen Autoverkäufe stiegen im Mai um 0,3 Prozent und damit wie erwartet. Auch hier wurde der Zuwachs im Vormonat mit 0,5 Prozent etwas schwächer als bislang ausgewiesen.

Erzeugerpreise steigen im Mai etwas stärker als erwartet
Derweil sind in den USA die Erzeugerpreise im Mai etwas stärker als erwartet gestiegen. Im Vergleich zum Vormonat hätten die Preise um 0,2 Prozent zugelegt, teilte das US-Arbeitsministerium am Dienstag in Washington mit. Volkswirte hatten im Schnitt einen Anstieg um 0,1 Prozent erwartet. Auf Jahressicht erhöhten sich die Erzeugerpreise um 7,3 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Lebensmitteln und Energie (Kernindex) kletterten die Erzeugerpreise im Mai zum Vormonat um 0,2 Prozent. Volkswirte hatten dies erwartet. Im Jahresvergleich lag die Kernrate bei 2,1 Prozent. Die Erzeugerpreise beeinflussen die allgemeine Teuerung zwar nicht direkt, schlagen aber erfahrungsgemäss mit einiger Verzögerung teilweise auf die Verbraucherpreise durch.

Lagerbestände steigen weniger als erwartet
In den USA sind die Lagerbestände der Unternehmen im April weniger gestiegen als erwartet. Im Monatsvergleich seien die Bestände um 0,8 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium weiter mit. Volkswirte hatten einen Zuwachs um 1,0 Prozent erwartet. Zudem wurde der Anstieg im März von 1,0 auf 1,3 Prozent nach oben revidiert. Der Umsatz der Unternehmen stieg im April um 0,1 Prozent. Auch hier wurde der Vormonatswert von plus 2,2 auf plus 2,4 Prozent nach oben korrigiert. Das Verhältnis von Beständen zu Erlösen – ein Indikator für die Nachfrage – stieg von 1,25 auf 1,26. (awp/mc/upd/ps)

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