USA: Empire-State-Index steigt überraschend deutlich

Empire State Building

Empire-State-Building in New York.

New York – Die Stimmung des Verarbeitenden Gewerbes im US-Bundesstaat New York hat sich im Februar etwas stärker als erwartet aufgehellt. Der Empire-State-Index sei von 11,9 Punkten im Januar auf 15,4 Punkte gestiegen, teilte die regionale Vertretung der US-Notenbank am Dienstag in New York mit.

Volkswirte hatten im Durchschnitt mit einem Anstieg auf 13,0 Punkte gerechnet. Der Empire-State-Index misst die Geschäftstätigkeit des produzierenden Gewerbes im Staat New York. Ein Indexstand über Null deutet eine Ausweitung der Aktivität an.

Einzelhandelsumsätze steigen schwächer als erwartet

Derweil sind in den USA die Umsätze der Einzelhändler im Januar deutlich schwächer gestiegen als erwartet. Auf Monatssicht seien die Umsätze um 0,3 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium in Washington mit. Experten hatten hingegen mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Im Vormonat hatte das Plus bei revidiert 0,5 (zunächst 0,6) Prozent gelegen. Die Umsätze ohne Autoverkäufe stiegen im Januar ebenfalls um 0,3 Prozent und damit auch schwächer als erwartet. Volkswirte hatten auch hier mit einem Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Der Anstieg im Vormonat wurde zudem von 0,5 Prozent auf 0,3 Prozent nach unten revidiert.

Einfuhrpreise steigen deutlich stärker als erwartet
In den USA sind die Einfuhrpreise im Januar deutlich stärker als erwartet gestiegen. Auf Monatssicht seien die Preise um 1,5 Prozent geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Dienstag mit. Volkswirte hatten mit einem wesentlich geringeren Anstieg um 0,6 Prozent gerechnet. Im Vormonat waren die Preise um revidiert 1,2 (zunächst 1,1) Prozent gestiegen. Auf Jahressicht erhöhte sich das Preisniveau im Januar um 5,3 Prozent. Die Ausfuhrpreise erhöhten sich im Januar zum Vormonat um 1,2 Prozent. Die Jahresrate lag hier bei plus 6,8 Prozent. (awp/mc/ps)

Federal Reserve Bank of New York

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