Air Liquide im ersten Halbjahr besser als erwartet

Dies sagte Vorstandschef Benoit Potier am Freitag in Paris. Im zweiten Quartal sei vor allem das Geschäft in Europa und Asien gut gelaufen, gefragt gewesen seien hier besonders Produkte im Bereich Elektronik und Gesundheit. In Amerika litt das Geschäft aber unter Wechselkurseffekten wegen des starken Euro.


Überschuss gestiegen
Der Überschuss stieg in den ersten sechs Monaten im Vergleich zum Vorjahr von 480 auf 556 Millionen Euro. Analysten hatten im Schnitt mit einem Wert von gut 500 Millionen Euro gerechnet. Operativ verdienten die Franzosen 856 Millionen nach 812 Millionen Euro im Vorjahr. Der Umsatz kletterte leicht von 5,483 auf 5,629 Milliarden Euro. Beide Werte lagen ebenfalls über den Erwartungen der Experten. Im Kerngeschäft mit Gasen und Gasdienstleistungen kletterte der Umsatz um 1,9 Prozent auf 4,912 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte hätte das Plus bei 5,8 Prozent gelegen.


Prognose fürs laufende Geschäftsjahr bestätigt
Trotz der guten Geschäftsentwicklung bestätigte Air Liquide seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr lediglich. So soll der Überschuss im zweistelligen Prozentbereich zulegen. Beim Umsatz erwartet der Konzern im zweiten Halbjahr in etwa ein Wachstum wie im zweiten Quartal. Belastend dürften sich vor allem die Integration des kürzlich von der deutschen GEA übernommenen Anlagenbauers Lurgi und Kosten für den Konzern-Umbau bemerkbar machen. (awp/mc/ab)

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