Austrian Airlines: Bieterprozess hat begonnen

Die ÖIAG hält für den Staat Österreich 42,75 Prozent der Aktien des Unternehmens. Zu den aussichtsreichsten möglichen Käufern gehört auch die Deutsche Lufthansa. Die österreichische Bundesregierung hatte am Dienstag den Weg für den Verkauf frei gemacht. Zu ihren Auflagen gehört, dass eine Sperrminorität von 25 Prozent plus einer Aktie in österreichischem Besitz bleibt. Bedingung für den Verkauf ist unter anderem auch, dass der Firmensitz in Österreich bleibt und die Fluglinie ihren Namen behalten darf. Die Deutsche Lufthansa, bisher bereits in der Star Alliance mit der AUA verbunden, gehört zu den favorisierten Interessenten für eine Übernahme.


Defizit von mindestens 70 Millionen Euro erwartet
Nach dem vereinbarten Bieterprozess müssen potenzielle Käufer ihr Interesse bis zum 24. August an die mit der Abwicklung des Verkaufs beauftragte Investmentbank Merril Lynch schriftlich bekunden. Geeignete Kandidaten erhielten danach detaillierte Informationen über die nicht zuletzt wegen der hohen Kerosinpreise in Turbulenzen geratenen Gesellschaft. Die AUA wird nach Schätzungen des Vorstandes in diesem Jahr ein Defizit von mindestens 70 Millionen Euro einfliegen. Der Verkauf soll bis zum Jahresende abgeschlossen werden. (awp/mc/ps/11)

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