AWD legt bei Umsatz und Gewinn zu

Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem etwas stärkeren Anstieg auf 189,9 Millionen Euro gerechnet. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel dagegen mit einem Plus um 15,6 Prozent auf 20,8 Millionen Euro im Rahmen der Erwartungen aus (Prognose: 20,9 Mio Euro).


Altervorsorge- und Vermögensaufbau-Produkte gefragt
Das Umsatzplus begründete das Unternehmen vor allem mit der weiter regen Nachfrage nach Produkten für Altervorsorge und Vermögensaufbau, auf die knapp drei Viertel des Umsatzes entfiel. Die EBIT-Marge lag mit 11,1 Prozent nach 10,5 Prozent im Vorjahreszeitraum leicht über dem von den Experten prognostizierten Wert von 11,0 Prozent. Der Vorsteuergewinn stieg um 20,2 Prozent auf 22,6 Millionen Euro und damit etwas stärker als von den Analsten erwartet (Prognose: 22,0 Mio Euro). Der Überschuss erhöhte sich um 35,8 Prozent auf 16,3 Millionen Euro und lag damit deutlich über den Erwartungen. Die Analysten hatten nur mit einem Anstieg auf 14,5 Millionen Euro gerechnet.


Gewinneinbruch in Grossbritannien
Einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnete AWD allerdings im Grossbritannien-Geschäft. Das EBIT schmolz hier um fast 90 Prozent auf rund 200.000 Euro zusammen. Zugleich stieg der Umsatz um 1,1 Prozent auf 37,8 Millionen Euro. Die EBIT-Marge lag in dem Land damit nur noch bei 0,5 Prozent, nach 4,0 Prozent im Vorjahreszeitraum.


Umsatzrückgang in der Schweiz
Auch in Deutschland und der Schweiz gingen Rendite und Gewinn zurück. Auf dem deutschen Heimatmarkt verzeichnete AWD einen EBIT-Rückgang um 11,9 Prozent auf 14,1 Millionen Euro bei einem gleichzeitigen Umsatzplus von 3,1 Prozent auf 86,9 Millionen Euro. In der Schweiz ging der Umsatz um 2,9 Prozent auf 16,7 Millionen Euro zurück, während das EBIT um 23,1 Prozent auf 2,0 Millionen Euro sank. Deutlich zulegen konnten dagegen Österreich und Osteuropa, wo das EBIT um 84,4 Prozent auf 11,8 Millionen Euro stieg und der Umsatz um 39,0 Prozent auf 45,6 Millionen Euro zulegte.


Die Beraterzahl stieg von Anfang April bis Ende Juni um 77 auf 6.343. Die Zahl der AWD-Kunden erhöhte sich von 1,85 Millionen Ende März auf 1,89 Millionen. Dabei gewann das Unternehmen in den Monaten April bis Juni 51.300 Neukunden hinzu, 2,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. (awp/mc/pg)

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