AXA Winterthur will keine Bank gründen, bietet aber Bankprodukte an

Die Schweizer Versicherung will aber keine Bank gründen, wie es AXA im Ausland getan hat. «Wir können Bankprodukte anbieten, ohne eine Bank zu sein», sagte Philippe Egger, Chef der AXA Winterthur, in einem Interview in der Westschweizer Wirtschaftszeitung «L’Agefi» vom Montag. Er will jedoch nicht, dass die AXA in der Schweiz eine Bank eröffnet, wie sie es bereits in Frankreich, Deutschland, Belgien oder Ungarn getan hat. «Wir haben schon genug Banken im Land.»


Pensionskassen als Ausbaubereich
Die Winterthur verhandle derzeit mit mehreren Unternehmen und AXA-Banken, um Bankprodukte anbieten zu können. Alles sollte laut Egger in der zweiten Hälfte des Jahres 2008 geregelt sein. Neben den neuen Wachstumsquellen setzt die AXA auf die Verwaltung der Aktivitäten bei den autonomen und den halb-autonomen Pensionskassen, wie Egger weiter sagte. Ab 2012 dürfte der Sektor 500 Mio CHF zusätzliches Kapital generieren. Die Prämienerhöhung dürfte für 20 Mio CHF sorgen.


Vorsorgeagenturen aufbauen
Die Gruppe suche ausserdem Personal, um ein Netz von spezialisierten Agenturen in der Vorsorge aufzubauen, die Fonds, Sparformen und kollektive oder individuelle Lebensversicherungen verkaufen würden. Der Sektor soll gemäss Egger bis in fünf Jahren rund 350 Angestellte beschäftigen. (awp/mc/th)

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